Kroatien | mit Hund

///Kroatien | mit Hund

Das beliebte Urlaubsland an der Adria galt es im Oktober zu bereisen. Wir wollten dieses mal auch unbedingt unseren Hund Henry mitnehmen. Da Henry lange Autofahren liebt, mussten wir auch nicht lange überlegen wie wir anreisen wollten.

München

In einem Rutsch wollten wir dann doch nicht nach Kroatien durch düsen. Von Krefeld machten wir uns auf ins 640 km entfernte München, wo wir gegen Mittag ankamen. Wir machten einen kleinen Stadtbummel durch die Münchener Innenstadt. Wegen des „München Marathon“ war in der Stadt auch richtig was los. Gegen Nachmittag beschlossen wir dann noch in den „Tierpark Hellabrunn“ zu fahren. Hunde sind in Hellabrunn gern gesehene Gäste.

Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf in Richtung Kroatien. Weitere 800 km lagen vor uns bis zu unserem Ferienhaus in Tisno. Nach einer Stunde machten wir einen kurzen Fotostop am Chiemsee. Kurz vor der Grenze zu Österreich kauften wir die Vignetten für Österreich und Slowenien. Langsam tauchten die Alpen vor uns auf deren Gipfel schon mit Schnee bedeckt waren. Eine tolle Strecke.

Sobald man in Slowenien eingereist ist, wurde die Autobahn auf einmal viel leerer und das Fahren entspannter. Während der ganzen Fahrt war das Wetter eher bescheiden. War das ein böser Vorbote für die nächsten zwei Wochen? Endlich in Kroatien angekommen war das Wetter immer noch doof … wir wurden skeptisch ob wir das richtige Ziel ausgesucht hatten für eine Reise im Oktober in Europa. Nur noch eine Stunde Fahrtzeit lag vor uns und die Autobahn ging nur noch bergab über viele Kilometer in Richtung Küste. Das Thermometer im Auto stieg und stieg und stieg. Wir hatten gar nicht gemerkt, dass wir die ganze Zeit auf einer sehr hoch gelegenen Autobahn gefahren waren – und das Wetter an der Küste war super.

Das Ferienhaus

Endlich in Tisno angekommen „suchten“ wir erst einmal das Ferienhaus. Da es etwas abseits gelegen ist, war es gar nicht so einfach es zu finden. Irgendwann haben wir es dann doch gefunden und der Hausherr empfing uns mit kroatischen Spezialitäten – Schinken, Käse und einem kalten Bier. Genau das Richtige nach so einer langen Anreise. Kurz frisch gemacht und auf zum Supermarkt. Ich liebe es im Ausland in lokale Supermärkte zu gehen. Das gibt mir immer das Gefühl dazu zu gehören.

Das Haus liegt perfekt gelegen für einen Urlaub in Kroatien. Es liegt zwischen Zadar und Split direkt an der Insel Murter die man über eine kleine Brücke erreichen kann. Viele der Hauptattraktionen des Landes sind schnell mit dem Auto zu erreichen. Das Haus an sich ist super geeignet für Familien mit bis zu zwei Kindern. Es gibt ein kleines Bad, unterm Dach zwei Einzelbetten, ein Elternschlafzimmer und ein Wohn- und Kochbereich. Zum Haus gehört noch ein großer Olivenhain und ein großzügiger Parkplatz. Die Eigentümer sind sehr freundlich und sprechen fließend Deutsch.

Šibenik

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf ins nur 25km entfernte Šibenik. Die Stadt liegt an einer geschützten Bucht die mit dem Mittelmeer verbunden ist. Direkt am Meer gibt es eine kleine Promenade mit kleinen Cafés und Restaurants. Der historische Stadtkern ist ein Labyrinth aus kleinen Gässchen und teils sehr steilen Straßen. Die Kathedrale des Heiligen Jakob mit seinem Vorplatz diente auch schon als Filmkulisse für die Serie „Game of Thrones“.

Das Haus liegt perfekt gelegen für einen Urlaub in Kroatien. Es liegt zwischen Zadar und Split direkt an der Insel Murter die man über eine kleine Brücke erreichen kann. Viele der Hauptattraktionen des Landes sind schnell mit dem Auto zu erreichen. Das Haus an sich ist super geeignet für Familien mit bis zu zwei Kindern. Es gibt ein kleines Bad, unterm Dach zwei Einzelbetten, ein Elternschlafzimmer und ein Wohn- und Kochbereich. Zum Haus gehört noch ein großer Olivenhain und ein großzügiger Parkplatz. Die Eigentümer sind sehr freundlich und sprechen fließend Deutsch.

Wir ließen uns einfach durch die kleinen Sträßchen treiben und genossen die Atmosphäre. Vom „Tvrđava Sv. Mihovila“ hat man einen tollen Blick über die gesamte Altstadt. Am Nachmittag fuhren wir dann wieder „nach Hause“ und ich setzte mich auf die Terrasse mit einem Glas Wein, Käse und Schinken und genoss die Aussicht.

Nationalpark Plitvicer Seen

Ein neuer Tag brach an und wir fuhren in den „Nationalpark Plitvicer Seen“ der 155 km vom Ferienhaus entfernt liegt. 155 km die sich auf jedem Fall gelohnt haben. Der Nationalpark diente bereits für Winnetou Filme als atemberaubende Filmkulisse. Ich hatte große Erwartungen an den Nationalpark und wurde definitiv nicht enttäuscht. Kristallklare Seen, tosende Wasserfälle und sprudelnde Bäche wohin man auch sieht. Es macht besonders viel Spaß über die zahlreichen Stege zu laufen und das Wasser unter sich sprudeln zu hören.

Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen:

Regen Regen Regen

Ist das ein gutes Zeichen, wenn man morgens vom Donner eines Gewitters geweckt wird? Ich denke nicht. Den ganzen Tag hat es gestürmt und gedonnert wie im Bilderbuch. Wir entschieden uns den ganzen Tag zuhause zu bleiben und den Regen abzuwarten. Daraus wurde leider nichts – es hörte einfach nicht auf. Als der Strom dann auch noch für mehrere Stunden flöten ging und damit auch der Fernseher, wurde uns etwas langweilig. Wir hatten es versäumt uns Gesellschaftsspiele mitzubringen. Aber nicht schlimm – so muss man dann mal miteinander reden :-). Am späten Nachmittag hörte es tatsächlich auf zu regnen und wir fuhren noch zu einem Strand um mal eben kurz ins Meer zu springen, damit der Tag nicht ganz verloren war. Das Meer war eiskalt, was mich aber nicht abhielt.

Zadar

55 km vom Haus entfernt liegt die Stadt Zadar. Das Wetter war Gott sei Dank wieder besser und für einen Städtetrip geeignet. Die Altstadt von Zadar mit der „Kirche Sv. Donat“ liegt auf einer Halbinsel. Die kleine Altstadt mit den vielen Seitenstraßen hat man recht zügig erkundet, womit wir nicht gerechnet hatten. An der Meerespromenade am nordwestlichen Zipfel liegt die Meeresorgel. Die Meeresorgel ist ein einmaliges Kunstwerk. Zu den Bewegungen des Meeres erzeugen im Boden eingelassene Orgelpfeiffen rhythmische Klänge.

Die Musik wirkte sehr beruhigend auf mich und ich schaute dem Meer einfach nur beim Schaukeln zu … ach nee … ich hörte dem Meer beim Schaukeln zu. Wenn in Zadar die Sonne unter geht, erwacht ein weiteres Kunstwerk zum Leben.
– der „Gruß an die Sonne“. Es liegt direkt neben der Meeresorgel und ist eine maßstabgetreue Nachbildung unseres Sonnensystems. Wenn es dann endlich dunkel geworden ist, fängt die größte Scheibe (die Sonne) an zu den Bewegungen des Meeres zu leuchten. Zusammen mit der Meeresorgel ein tolles Erlebnis.

Krka Nationalpark

Nur 30 km zum Haus entfernt liegt der „Krka Nationalpark“, den wir am nächsten Tag besuchten. Ich bin jetzt mal ganz ehrlich – Plitvicer Seen sind schon schöner. Wir haben den Fehler gemacht und sind erst nach den Plitvcer Seen nach Krka gefahren. Der Krka Nationalpark ist ähnlich wie die Plitvicer Seen, aber alles etwas kleiner und weniger imposant. Aber dennoch auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Coole war, dass man hier am großen Wasserfall „Skradinski buk“ schwimmen darf …, was wir natürlich auch getan haben. Nur Henry wollte nicht, ihm war es wohl etwas zu kalt (mir aber eigentlich auch). Wenn ihr vorhabt beide Nationalparks zu besuchen, solltet ihr Krka meiner Meinung nach zuerst sehen.

Ein magischer Moment

Am nächsten Morgen wurde ich vor dem Wecker wach (passiert mir eigentlich NIE) und ich schaute aus dem Fenster und ich traute meinen Augen kaum. Ich sprang auf und zog mir schnell was an, schnappte die Kamera und rannte nach draußen. Schon lange wünsche ich mir solche tollen „Nebelbilder“ machen zu dürfen und heute war es dann soweit. Ich kletterte den Olivenhain noch etwas hoch, um einen besseren Blick zu haben. Nach dem ich gefühlte tausend Bilder gemacht habe, setzte ich mich hin und genoss einfach das, was da vor mir war. Es war so still und ich war ganz alleine – ein toller Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Kroatien mit Mops

Dubrovnik

Heute hatten wir Großes vor. Wir verließen unser Haus für eine Nacht und fuhren 300 km in Richtung Süden. Wir wollten uns unbedingt Dubrovnik anschauen. Ein absolutes Muss nicht nur für „Game of Thrones“ Fans. Mitten in der Altstadt hatten wir ein tolles Apartment. Kurz eingecheckt und ab in die City. Um genau zu sein auf die Stadtmauer. Um die Stadtmauer einmal zu umrunden braucht es fast 3 Stunden. Von der Mauer hat man immer einen Blick auf die Altstadt und das Meer. Trotz der Hitze hat sich Henry tapfer geschlagen. Ich hatte auch ausreichend Wasser für ihn dabei.

Nach der Umrundung besuchten wir eines der zwei Bars, die auf den Klippen direkt am Meer außerhalb der Stadtmauer gebaut wurden. Frisch gestärkt erkundeten wir den Stadtkern. Ein Wirrwarr aus kleinen Straßen und Gässchen mit vielen individuellen Geschäften. Ein tolles Gefühl sich planlos durch die Altstadt treiben zu lassen. Für den Sonnenuntergang gingen wir nochmal zu der Bar außerhalb der Stadtmauer. Es war ein toller Abschluss eines langen Tages.

Dubrovnik – Game of Thrones Tour

Um 10:00 Uhr begann unsere geführte „Game of Thrones“ Tour. Als Fan der Serie hatte ich große Erwartungen an die Tour und ich sollte nicht enttäuscht werden. Der erste Halt war die „Back Water Bay“ außerhalb der Stadtmauer. Weiter ging es zur „Lovrijenac Festung“ wo ebenfalls mehrere Szenen gedreht wurden. Anhand von Bildern der Dreharbeiten die uns an den einzelnen Stationen gezeigt wurden, konnten wir aller super nachvollziehen. Unser Guide erzählte uns auch einige Anekdoten über die Schauspieler während ihres Aufenthalts in Dubrovnik. Von der Festung hatten wir noch einen tollen Blick auf die Stadt (Wenn man ein Ticket für die Stadtmauer hat, kann man kostenfrei auf die Festung).

Innerhalb der Stadtmauer gingen wir zum Drehort, der wohl teuersten Szene aus allen Staffeln – dem „Walk of Shame“. Die Szene war so teuer, da alle Restaurants entlang der Strecke ihr Geschäft für die Dreharbeiten schließen mussten und die Anwohner ihre Fenster nicht öffnen durften und dafür natürlich entschädigt wurden. Das Ganze dauerte mehrere Tage. Es mussten auch alle Leitungen und Kabel entfernt werden. Beendet wurde die Tour dann an einer Kopie des eisernen Throns. Nach der Tour liefen wir ein bisschen durch die Stadt und machten uns dann wieder auf den Weg Richtung Tisno.

Split

Eine Stadt fehlte uns noch auf unserer to do Liste. Am letzten Tag in Kroatien machten wir uns auf nach Split. Die Fahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Wir hatten Glück und fanden direkt einen Parkplatz am Hafen. Durch einen alten unterirdischen Tunnel gelangt man dann in die Altstadt. Der zentrale Punk der Stadt ist der Glockenturm „Saint Domnius Bell Tower“. Von der Spitze des Turm hat man einen tollen Blick über die ganze Stadt. Ein Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall. Auch Split ist eine typische kroatische Stadt mit vielen kleinen Gassen und individuellen Geschäften.

Unter der Altstadt verbirgt sich noch der „Diokletianpalast“ – eine Art unterirdisches Museum. Der antike Komplex diente dem römischen Kaiser Diokletian als Alterssitz. Auch hier wurden Szenen für „Game of Thrones“ gedreht.

Auf dem Weg zurück nach Tisno machten wir noch Halt an der „Klis Festung“. Die Festung diente als Kulisse für die Stadt „Meereen“ in Game of Thrones. Die Festung ist wirklich toll und von hier kann man bis nach Split und das Meer sehen.
Wieder in Tisno angekommen, hieß es noch alles einpacken und aufräumen.

Salzburg

Genau wie bei der Hinfahrt wollten wir auch die Rückfahrt in zwei Etappen bewältigen. Nur dieses Mal nicht in München, sondern in Salzburg. Da Salzburg recht übersichtlich ist, eignet es sich perfekt für einen kurzen Aufenthalt. Zum Pflichtprogramm gehört natürlich die „Burg Hohensalzburg“, die über der Stadt thront. Man kann die Burg mit einer Zahnradbahn oder zu Fuß erreichen. Wir dachten wir sind schlau und nehmen den Fußweg um Geld zu sparen. Kurz vor der Burg muss man dann den selben Eintritt zahlen, wie unten an der Zahnradbahn. Oben auf der Burg gibt es Museen und mehrere Aussichtspunkte auf Salzburg und die Alpen. Bei einem Besuch in Salzburg darf für mich ein Besuch im Café Sacher nicht fehlen. „Einmal Sacher Torte mit Schlag bitte!“ mmmmhhhhhh lecker. Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel und machten uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Krefeld.

Diese Reisen könnten dir gefallen:

2018-02-01T11:01:26+00:00

Leave A Comment